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Die Akupunktur gehört zu den bekanntesten und wohl auch am häufigsten angewandten Therapie-
methoden der TCM. Bei einer Akupunkturbehandlung werden bestimmte Punkte auf den Energieleitbahnen, den Meridianen, mit sehr dünnen Nadeln...
 
punktiert   = Akupunktur,
massiert    = Akupressur,
gewärmt   = Moxen.
 
Die Meridiane bilden aus der Sicht der TCM die Hauptkanäle für den Fluss unserer Lebensenergie, des Qi. Sie verlaufen an der Körperoberfläche, schaffen aber auch Verbindungen zum Körperinneren und zu den Organen. Da diese Leitbahnen jedoch keiner anatomischen Struktur, wie etwa unseren Blutgefäßen oder Nervensträngen entsprechen, tut sich die westliche Schulmedizin schwer in der offiziellen Anerkennung dieses Systems.
 
Was passiert bei einer Akupunkturbehandlung in deinem Körper?
Dein Körper kann auf unterschiedliche Art und Weise zeigen, dass der Fluss deiner Lebensenergie ins Stocken geraten ist. Er tut dies häufig durch Schmerzen, Entzündungen, Unterfunktionen oder auch Infektanfälligkeiten. 
 
Ziel aller Therapiemethoden der TCM und insbesondere auch der Akupunktur ist es, den freien, ruhigen Fluss deiner Lebensenergie wiederherzustellen, damit dein Körper seine Fähigkeit zur Selbstregulation wiedererlangt. 
 
Es ist mittlerweile erwiesen, dass es bei einer Akupunkturbehandlung zu einer Vielzahl nachweisbarer Reaktionen im Körper kommt:  durch die Fortleitung von Nervenimpulsen und Freisetzung von Überträgersubstanzen kann eine Schmerz- und Entzündungshemmung erzielt werden. Die Durchblutung verbessert sich, Muskeln entspannen, das Immunsystem erfährt eine sanfte Regulation und auch eine stimmungsaufhellende Wirkung kann beobachtet werden.
 
Der Reiz der Akupunkturnadel wirkt zum einen lokal am Ort der Einstichstelle, wird aber außerdem fortgeleitet über das Rückenmark zum Gehirn. Dort findet eine entsprechende Reizantwort statt, die wiederum auf das Zielorgan wirkt. 
 
Worin liegt denn der Unterschied zwischen einer Akupunkturbehandlung und einer westlich schulmedizinischen Therapie mit Medikamenten?
Der wesentliche Unterschied liegt darin, auf welche Art und Weise dein Organismus beeinflusst wird, durch Steuerung oder Regulation.
 
Mal angenommen, du hast Kopfschmerzen und nimmst eine Schmerztablette ein. Durch die aufgenommene Substanz wird dein Körper ganz gezielt zu einer bestimmten Reaktion gesteuert. Er kann gar nicht anders, als mit Schmerzreduktion zu reagieren. Der Vorteil ist, die schnelle und meist auch sehr sichere Wirkung. Nachteilig wirken sich jedoch die Nebenwirkungen vieler Medikamente auf dein Organsystem aus, denn eine ursächliche Heilung lässt sich mit dieser Steuerungstherapie nicht immer erzielen. Gerade bei chronisch wiederkehrenden Erkrankungen zeigt sich hier eine Schwäche, denn dein Körper lässt sich nun mal nicht gerne in eine Richtung zwingen. Oft kommen Schmerzen wieder, wenn die Wirkung der verabreichten Substanz nachlässt. 
 
Eine Akupunkturbehandlung wirkt hingegen regulierend, d.h. es wird ein gezielter Reiz gesetzt, der zu genau der ursächlich heilenden Reizantwort führt. Durch diese Regulationstherapie kann dein Körper im Idealfall seine Selbstheilungskräfte eigenständig entfalten und du bleibst z.B. dauerhaft schmerzfrei. Der Vorteil liegt darin, dass kaum bis gar keine Nebenwirkungen zu erwarten sind.
Allerdings tritt die Wirkung nicht immer unmittelbar und völlig zuverlässig ein. Gerade bei chronischen Beschwerden geht es nicht darum ein bestimmtes Symptom, wie z.B. Schmerzen zu bekämpfen. Es geht für dich dann immer auch darum, den Prozess hinter der Erkrankung zu verstehen und das braucht manchmal Zeit und Geduld. Jede Therapiemethode der TCM braucht deine Offenheit und Mithilfe.
 
 

Essen um zu Leben

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