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Meine Frage: „Nimmst du dir die Zeit für das, was für dich wirklich zählt?“

 

  • Deine innere Stimme: „Klar Ulrike, wenn ich mit ALLEM fertig bin, könnte das vielleicht klappen.“

Meine Frage: „...und wann bist du fertig?“

Deine innere Stimme: „Em, …. ja...., wenn ich von der Arbeit komme, ich den Haushalt
erledigt habe, die Hausaufgaben der Kids nachgeschaut, sie zum Sport gebracht und wieder abgeholt habe, zwischendurch eingekauft habe, und abends vom Elternabend zurück bin, dann hätte ich Zeit. Wahrscheinlich schlaf ich dann auf dem Sofa ein, aber morgen ist ja auch noch ein Tag....“

Kommt dir das bekannt vor?

Also ich kenne das aus meinem Leben sehr gut. Wenn ich nicht aufpasse, verfange ich mich ruck zuck in irgendwelchen äußeren Verpflichtungen, inneren Ansprüchen und einer Fülle noch nicht erledigter Aufgaben.

Gerade in letzter Zeit sind es die Gespräche mit Menschen, die mit der Tatsache 
konfrontiert sind, dass ihnen vielleicht nicht mehr so viel Zeit bleibt, die mich beschäftigen und wachsen lassen. Mich berührt es, wenn Menschen erkennen, wie viel kostbare Lebenszeit unbewusst und ungenutzt an ihnen vorbeigelaufen ist. Erst wenn der Körper sehr eindrücklich sendet, werden wir wach und erschrecken.

Tempi passati“ - Zeit der verpassten Gelegenheiten

Mir liegt es fern, dich in einen Strudel aus Melancholie zu ziehen. Ich möchte dich nur für einen Moment mal dazu verführen, an die letzte Stunde deines Lebens zu denken:
“Was würdest du von Herzen bedauern nicht gedacht, getan oder gewagt zu haben?“

Meldet sich deine innere Stimme? „Ja, aber ich dann kann doch nicht alles stehen und liegen lassen. Wo kämen wir da hin?“

Meine Frage: „Ja, wo kämen wir da hin??“

Es gibt Menschen, die das tun und eine radikale Wahl treffen. Im Angesicht einer 
schweren Krankheit gibt es oft auch keine Alternative.

Wenn du alles in allem gesund bist und deinem alltäglichen Leben nachgehen kannst,    
gehörst du schon mal zu den Glückskindern. Aber morgens aufzustehen und den Tag einfach nur hinter sich zu bringen, um abends müde auf dem Sofa anzukommen, ist es das, was du willst? Nur wie kannst du im ganz „normalen“ Wahnsinn deines Alltags WESENTLICHE Momente erleben?

Ganz einfach, indem du es tust!

Wir leben im 21. Jahrhundert und die Fülle an Möglichkeiten, die uns umgibt, können wir in die eine oder andere Richtung nutzen. Installiere einen sanften Weckruf auf deinem Smartphone, der dich 5 x am Tag erinnert, dir die Frage zu stellen: „Was ist jetzt gerade wirklich wichtig?“

Es geht hier eben nicht um den großen Wurf sondern um die kleinen Dinge, die dein
Leben und auch das deiner Liebsten wesentlicher machen. Für mich sind es meine MAGIC MOMENTS.

Keine Idee? Na dann wird`s aber Zeit, dass du deinen Geist mal wieder ein bisschen
dehnst:

- Eine kurze liebevolle Whatsapp an deine Liebsten...

- Das Stück Schokolade auf dem Kopfkissen für deine Familie...

- Du stehst vom Bürostuhl auf und reckst und streckst dich...

- Du machst den Fernseher aus und schaust mal, was die Stille mit dir macht...

- Du fährst nach dem Einkaufen nicht gleich nach Hause, sondern gönnst dir noch  
  eine 
Kugel Eis oder einen Cappuccino...

- Du lässt die Bügelwäsche stehen, weil jetzt gerade die Sonne scheint...

- Du machst eine kleine Pause, holst dein Lieblingsgetränk und bringst deiner
  Kollegin 
gleich eins mit...

- Du schenkst der Kassiererin an der Kasse dein Lächeln...

- Du gehst mit deiner Aufmerksamkeit für einen Moment in deinen Körper und spürst,
  wie 
er sich anfühlt. (Funktioniert sogar an der Tankstelle)

- Du hältst am Wegrand kurz an und pflückst ein paar Blumen...

- Du bringst deinem Liebsten vom Einkaufen SEINE Lieblingszeitung mit, auch wenn du
  die 
gar nicht liest...

- Du legst für deine Liebsten ein Herz aus Kieselsteinen vor die Haustür und stellst dir
  vor, 
wie sie sich freuen, wenn sie nach Hause kommen...

- Du schließt für einen Moment die Augen und gönnst dir eine „Generalamnesie“ für
  alles,
was vor einer Minute noch sooo wichtig war (Vorsicht: Nicht beim Autofahren!!)

- Du entspannst in der Badewanne...

- Du machst ein paar Liegestütze...

.usw.
 

Vor Kurzem meinte eine Klientin dazu: „Ja, aber ich tu doch jetzt schon so viel für meine Familie. Dann mache ich ja NOCH mehr. Im Übrigen, was tut denn meine Familie für mich?“

Für mich sind solche Einwände echte Steilvorlagen. Zum einen kannst du dir Dinge       
überlegen, die du nur für DICH tust. Andererseits, spürst du nicht schon beim Lesen, dass es einen großen Unterschied macht, wenn du dich an andere verschenkst, einfach, weil es für dich wesentlich ist und keine Pflichtübung?

Magische Momente verzaubern deinen Alltag und lassen dich abends, wenn du an
deinem Bett ankommst, noch still lächeln.

Probier`s aus... es lohnt sich...

 

Essen um zu Leben

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Traditionelle Chinesiche Medizin und integrales Coaching

Ulrike Feldmann
Heilpraktikerin

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